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Reisen in Japan - Der Buddhismus und sein Einfluss auf die japanische Kunst

Wie vieles in Japan hat auch der Buddhismus die Kunst in Japan geprägt. Der Buddhismus ist eine traditionelle Lehre und eine Religion. Er ist die vierte größte Religion der Welt und obwohl sich sein Ursprung in Indien befindet, kann man auf Reisen in Japan so viele, durch Buddhismus geprägte kulturelle Sehenswürdigkeiten bewundern, wie sonst nirgendwo auf der Welt. Anhänger glauben an die Weisheiten des Siddhartha Gautama, eine Person die ca. 563 v. Chr. in Indien gelebt haben soll. Man nennt diese Person den historischen Buddha. Etwa im Alter von 20 Jahren sollte er seine Familie verlassen haben um zum Asketen zu werden. Da das Studium unter der Leitung verschiedener Meister nicht zu dem von ihm erhofften Erwachen führte, setzte er sich selbst den strengsten asketischen Übungen aus, bis er im Alter von 35 Jahren nach 49tägigen Meditation wieder erwachte. Danach begann er im Land zu predigen und fand immer mehr Schüler und Anhänger unter dem Volk. Jahrzehnte ging er predigend durchs Land und setzt die Grundregeln des buddhistischen Lebens fest. Auf Reisen in Japan kann man mehr über das Leben des historischen Buddhas erfahren. Das Wort Buddha bedeutet übersetzt „Erwachter“ und ist zusätzlich ein Ehrentitel, welches man erhält wenn man durch ein bestimmtes Ereignis das „Erwachen“ erlangt. Oft unternehmen Anhänger dieser Religion Reisen in Japan, um die vielen buddhistischen Tempel zu bewundern.

Der Einbruch des Buddhismus nach Japan war ein entscheidendes Ereignis für die japanische Kultur. Die buddhistischen Mönche brachten nicht nur die chinesische Schrift, sondern auch eine hochentwickelte Kultur in ein Land, wessen Kultur sich erst in Kinderschuhen befand. Im Land breitete sich zuerst Angst und Misstrauen gegenüber dem neuen Glauben. Dank der Protektion seitens der Aristokratie konnte sich schließlich Buddhismus als eine stark kulturprägende Religion in Japan durchsetzen. Auf Reisen in Japan trifft man durchaus noch auf Kultur, die auf die Zeiten zurückweist, wo Buddhismus nach Japan kam.

Die Lehre des Buddhismus hat großen Einfluss auf die japanische Kunst genommen, was vor allem in der Architektur zum Ausdruck kam. Es wurden zahlreiche Tempel und Zen-Schulen erbaut, die in erster Linie darauf ausgerichtet waren Buddha zu Ehren und ihn an zu beten. Dabei hat man neue Tempel errichtet und alte wieder aufgebaut. Diese sind zum Teil heute noch immer während der Reisen in Japan zu bewundern.

Auch Skulpturen und Bildwerke, welche während des Bürgerkriegs zerstört wurden hat man erneuert. Der Buddhismus fand breiten Einfluss auf die Kunst und die Kultur der Japaner. Die moderne buddhistische Kunst ist stark an der Darstellung des Buddhas angelehnt. Sie zeigt Körperhaltungen und Handbewegungen des Buddhas. Bei diesen Statuen steht die Symbolik und nicht der künstlerische Ausdruck im Vordergrund. In Japan gehört die Besichtigung einer Buddha- Statue zu allen Reisen in Japan.

Es gibt viele Symbole, welch im Zusammenhang mit dem Buddhismus dargestellt werden. Ein klassisches Beispiel ist die Lotosblume. Sie steht als Symbol der Reinheit. Im geöffneten Zustand bzw. der Prozess des Öffnens steht symbolisch für die Geburt des Siddhartha Gautama. Auch die Papaelfeige auch Bodhi Baum genannt, steht für den Baum unter dem Buddha seine „Erleuchtung“ bzw. das „Erwachen“ erfahren hat.