In Japanurlaub die Symbolik der japanischen Gärten entdecken
Die japanischen Gärten sind nicht etwa nur ein von Menschenhand geschaffener Platz der Natur, sie stehen für die japanische Philosophie. Sie symbolisieren also eine Lebensweise. Daher sind sie auch oft angrenzend an Tempeln und Schreinen. Man sieht sie aber auch in Parkanlagen oder auf Privatgrundstücken oder aber an Sehenswürdigkeiten wie Burgen. Als Tourist kann man sich sicher sein, dass man im Japanurlaub einen solchen Garten sieht, auch wenn man nicht direkt danach sucht. Diese Gärten sind bekannt dafür, dass sie neben der Schönheit eine spürbare Ruhe von sich ausgehen lassen.Diese Gärten sind eher minimalistisch angelegt. Sie bestehen aus einer kleinen Sandfläche, einigen Steinen und eine Veranda oder Plattform um den Beobachter Raum für Meditation zu ermöglichen. Der wohl bekannteste Garten ist der „Kyôan-Ji“ in Kyoto. Dieser hat bereits tausende Touristen im Japanurlaub mit seiner Ästhetik beeindruckt.
Bei der Anfertigung der Gärten werden spezielle Elemente verwendet. Sie alle haben einen bestimmten symbolischen Charakter. Diese Elemente werden auch für eine Art Modell benutzt. Dieses Modell befindet sich in einer circa 30 cm großen Kiste und stellt eine exakte Darstellung eines japanischen Gartens dar. Was darin dargestellt wird, sind kleine Steinhügel und ein Teich der das Meer repräsentieren soll. Dieses Modell fungiert auch mal als Mitbringsel für Daheim gebliebene, wenn man Angehörige aus den Japanurlaub zurück kehren.
Die japanische Gartenkunst ist weltweit einzigartig und ist geprägt von der buddhistischen Idealvorstellung von Paradies und der vor der Liebe des Shintoismus zu der Natur. Es gibt vier klassische Gartentypen, die jeder Besucher im Japanurlaub bewundern kann: Paradiesgarten, Trockengarten, Wandelgarten und Teegarten. Sie haben zahlreiche Elemente gemeinsam und über Jahrhunderte entwickelten sie sich ständig. Paradies- und Trockengärten wurden zu Meditation und um von einem Punkt überblickt zu werden angelegt, Wandel- und Teegärten laden zum Durchstreifen ein. Der Paradiesgarten soll das buddhistische Paradies nachbilden und so in die umliegende Landschaft integriert sein, dass es den Anschein hat, als wäre er ein Teil davon. Ein Trockengarten gehört zu den Gärten der buddhistischen Tempel. In Japanurlaub wird man am ehesten diesem Gartentyp begegnen. Sorgfältig ausgesuchte Steine, in einem Kiesbett angeordnet, werden zum Meditationsobjekt. Wer in Japanurlaub durch einen Wandelgarten spazieren geht, bekommt mit jedem Schritt einen neuen Anblick. Daher der Name, weil man dadurch den Wandel der Natur erlebt. Der Teegarten geht auf die Momoyama-Periode zurück. Die mit Schnittpflanzen gesäumten Wege führen zum Teehaus und verbinden so die reale Welt mit der Teezeremonie.
Die Architekten solcher Gärten achten genau auf die Raumgliederung. Dabei werden bestimmte Akzente gesetzt. Das muss man sich in etwa vorstellen wie ein Künstler der seine Leinwand nach und nach mit Farbe füllt. Nur das der Architekt keinen Pinsel sondern eine Hake benutzt.
Natürlich kann man in Japanurlaub auch moderne Gärten bewundern. Sie haben sich den neuen Baustilen angepasst, dennoch werden viele traditionelle Elemente benutzt, wie Wasser, Steine und Kiesel, wenn auch geometrischer als früher.
Die japanischen Gärten haben eine spirituelle Wirkung auf den Besucher, deshalb sollte man es sich nicht entgehen lassen, wenn man Japanurlaub macht, einen solchen zu besuchen. Die geheimnisvolle Ruhe und die natürliche und atemberaubende Ästhetik der Natur werden Sie in ihren Bann ziehen.